Arbeitskreis für Schule beschlossen

Ein initiierter Arbeitskreis soll ein Konzept für eine gemeinsame Schule in der Gemeinde ausarbeiten.

BVZ Redaktion Erstellt am 03. Mai 2017 | 05:42
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Foto: Shutterstock, Syda Productions

Bei der Gemeinderatssitzung schlug die SPÖ vor, einen weiteren Punkt zum Thema „Bestellung eines Arbeitskreises für eine gemeinsame Volksschule“ auf die Tagesordnung zusetzen.

Punkt einstimmig auf die Tagesordnung gesetzt

„Der Bedarf ist vorhanden. Bei einer Infoveranstaltung mit den Eltern wurde der Wunsch nach einer gemeinsamen Schule laut. Momentan haben wir zwei Volksschulen, die einklassig mit vier Schulstufen betrieben werden. Wir haben seit zehn Jahren einen gemeinsamen Kindergarten in der Gemeinde. Es wäre wichtig, dass unsere Kinder gemeinsam die Schule beginnen“, so Fercsak.

Einstimmig wurde dafür gestimmt, den Punkt auf die Tagesordnung zu nehmen. „Das Konzept sollte eine Standortwahl beinhalten und die Frage beantworten, ob ein Um-, Zu- oder Neubau der Volksschule erfolgt bzw. wie viel die Varianten kosten würden. Mein Vorschlag wäre es, vier Mitglieder pro Fraktion in den Arbeitskreis zu entsenden. Zusätzlich die beiden Schulleiterinnen, die Kindergartenpädagogen und zwei Elternvertreter“, präsentierte Fercsak sein Konzept.

Weitere Forderungen der SPÖ wären gewesen, dass das Konzept bis 11. Mai erstellt werden und im November präsentiert werden solle. Aber auch der Schultransport sowie eine mögliche Nachmittagsbetreuung sollen geklärt werden.

ÖVP-Gemeinderäte: „Eltern nicht unter Druck setzen“

„Durch das Minderheiten-Gesetz haben wir zwei Schulen zu erhalten. Wenn die Eltern das wünschen, dass in einer Schule kein Unterricht stattfinden soll, dann ist es zu akzeptieren. Grundsätzlich spricht nichts dagegen“, so Altbürgermeister Toni Blazovich (ÖVP).

Seitens der ÖVP-Gemeinderäte wurde laut, dass sie für eine Konzepterstellung seien, aber die Eltern nicht unter Druck setzen wollen. „Wenn die Eltern trotzdem den Erhalt der beiden Schulen haben wollen, dann soll es so sein“, hieß es.

Anschließend wurde ein Abänderungsantrag seitens der ÖVP gestellt. Im Antrag der ÖVP gab es einige Änderungen zu dem der SPÖ, wie zum Beispiel, dass dem Ganzen ein Bausachverständiger hinzugezogen wird bzw. nur zwei Personen pro Fraktion in den Arbeitskreis entsendet werden.

„Die Ergänzung um einen Bausachverständigen finde ich wichtig“, meinte Erwin Zeichmann von den Grünen. Letztendlich einigte man sich auf einen gemeinsamen Antrag, der beinhaltete, dass der Bausachverständige hinzugezogen wird und vier Personen pro Fraktion in den Arbeitskreis entsendet werden. Ende Juni soll das Konzept präsentiert werden.