Aktion 20.000: 100 neue Jobs im Bezirk Oberpullendorf

Erstellt am 01. Dezember 2017 | 05:00
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Bei den offenen Stellen gab es erneut ein kräftiges Plus
Bei den offenen Stellen gab es erneut ein kräftiges Plus
Foto: APA
Im Rahmen der Aktion 20.000 werden Lohn- und Lohnnebenkosten bis zu 100 Prozent ersetzt.
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Arbeitsplätze für über 50-Jährige zu schaffen, die seit über einem Jahr arbeitslos sind, ist das Ziel der Aktion 20.000. Die Arbeitsmarktservice (AMS)-Regionalstelle veranstaltete in der Vorwoche einen Workshop für potenzielle Arbeitgeber: Gemeinden sowie gemeinnützige Vereine, Unternehmen und Instutionen.

„Besonders für Ältere ist es häufig eine große Herausforderung einen Arbeitsplatz zu finden“, weiß AMS-Geschäftsstellenstellenleiterin Jutta Mohl. Im Bezirk waren Ende Oktober rund 1.200 Personen beschäftigungslos, davon waren über 500 über 50 Jahre alt. Rund 250 Personen sind über 50 Jahre und bereits seit einem Jahr arbeitslos vorgemerkt. Burgenlandweit ist es das Ziel, für diese Zielgruppe 700 zusätzliche Jobs zu entwickeln, im Bezirk hat man sich 100 vorgenommen.

Programm beginnt mit 1. Jänner

Mit der Aktion 20.000 sollen diese zusätzlichen Arbeitsplätze in Gemeinden, gemeindenahen Bereichen sowie gemeinnützigen Organisationen geschaffen werden. Mohl sieht darin eine Chance, Projekte umzusetzen, die bis dato zu teuer waren, Innovationen für Gemeinden, Vereine und Institutionen zu schaffen und Menschen in der Gemeinde und im Bezirk durch Beschäftigung zu helfen.

Im Rahmen der Aktion 20.000 werden bis zu 100 Prozent der Lohn- und Lohnnebenkosten ersetzt, wobei sich der Förderzeitraum auf bis zu eineinhalb Jahre erstreckt. Die Förderung ist in Form einer Eingliederungsbeihilfe möglich oder über eine gemeinnützige Arbeitskräfteüberlassung, wobei gemeinnützige Trägerorganisationen als Arbeitgeber und Fördernehmer fungieren und ihre Arbeitnehmer zum Beispiel einer Gemeinde überlassen.

„Dann braucht man keine Buchhaltung zu machen, es entstehen lediglich 55 Euro Kosten pro Monat“, so Mohl. Das Programm beginnt mit 1. Jänner und endet mit 30. Juni 2019. „Mit Vermittlungen kann bereits begonnen werden“, so Mohl. Das AMS steht bei der Suche nach geeignetem Person gemäß des Anforderungsprofils zur Verfügung.

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