Uferbefestigung in Lackenbach geplant. In Lackenbach wurde für 2020 ein Projekt beschlossen, das Hochwasser vom Feuerwehrhaus fernhält.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 31. Januar 2020 (04:05)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
APA, HELMUT FOHRINGER

Bei der Gemeinderatssitzung wurde ein Voranschlag für 2020 beschlossen. Dieser teilt sich in 1,786.200 Euro operative Kosten und 282.000 investive Kosten auf. Im Budget eingeplant sind etwa die Modernisierung der Gemeindehomepage, ein Abstellraum im Veranstaltungszentrum sowie Container-WCs am Sportplatz.

Ein wichtiger Punkt im Voranschlag sind Hochwasserschutzmaßnahmen beim Feuerwehrhaus. „Wir haben beim Land Burgenland um Genehmigung einer Begleitmaßnahme für den Hochwasserschutz angesucht. Dabei geht es um einen 150 Meter langen Uferstreifen im Bereich des Feuerwehrhauses“, erklärt Bürgermeister Christian Weninger (SPÖ).

Dort soll eine Uferbefestigung in Form einer etwa 50 Meter langen Winkelstückmauer und einer 100 Meter langen Steinböschung errichtet werden. Die geschätzten Kosten betragen 115.000 Euro, der Kostenanteil für die Gemeinde wird etwa 40.000 Euro betragen. Dieser Betrag wurde im Budgetvoranschlag vorgesehen. „Der Starttermin ist von der Genehmigung des Landes Burgenland abhängig. Wir rechnen aber mit einer Fertigstellung noch im Jahr 2020“, sagt Weninger zu dem Vorhaben.

„Wir haben beim Land Burgenland um Genehmigung einer Begleitmaßnahme für den Hochwasserschutz angesucht. Dabei geht es um einen 150 Meter langen Uferstreifen im Bereich des Feuerwehrhauses“

Das Budget für 2020 wurde mit sechs Gegenstimmen der ÖVP-Gemeinderäte beschlossen. „Die ÖVP hat dem Budget nicht zugestimmt, da es im Vorfeld nicht möglich war, einige Positionen ins Budget zu nehmen, wie zum Beispiel die Beleuchtung des Friedhofweges oder die Konzeptualisierung leer stehender Gebäude in Lackenbach. Es waren auch einige Punkte sehr undurchsichtig, was es nicht möglich gemacht hat, dieses Budget einstimmig abzusegnen“, führt ÖVP-Ortsobmann Markus Bauer aus. Bürgermeister Christian Weninger dazu: „Die Punkte, die uns wichtig sind, wie Hausplätze, Kanal, Infrastruktur und weitere Vorbereitungsarbeiten für die Neugestaltung des Feuerwehrhauses, sind berücksichtigt. Es ist ein ausgeglichenes Budget ohne Luxus. Die Sachen, von denen ich gewusst habe, habe ich berücksichtigt. Die Vorschläge der ÖVP würde ich mir früher im Jahr wünschen, nicht erst bei der Sitzung.“