Trotz B61a: Mannersdorf als „Umleitung“ für Ungarn-Pkw. Laut Bürgermeister Johann Schedl fahren trotz B61a noch immer viele ungarische Pkw durch Mannersdorf.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 07. August 2017 (05:58)
Symbolbild: Bilderbox
Symbolbild: Bilderbox

Zwei Wochen nach Eröffnung der B61a ist man in Mannersdorf glücklich darüber, dass der Lkw-Verkehr weitgehend aus der Ortschaft verschwunden ist. Denn mit Eröffnung der B61a ist auch ein Lkw-Fahrverbot in Kraft getreten.

Laut Bürgermeister Johann Schedl fahren aber noch immer viele Pkw vor allem mit ungarischen Kennzeichen durch den Ort. „Es gibt immer noch Stoßzeiten mit Pkw, wenn auch kein Vergleich zu früher“, so Schedl.

Und er glaubt auch den Grund dafür zu kennen. „Viele wissen anscheinend nicht, dass die B61a keine bemautete Straße ist. Ich höre immer wieder, dass es ein Diskussionsthema ist, ob man dort ohne Vignette fahren darf oder nicht“, führt Schedl aus.

Die Gemeinde plant daher ein Plakat in ungarischer Sprache drucken und im Bereich zwischen Grenzübergang und B61a aufzustellen mit dem Hinweis, dass die B61a mautfrei benutzt werden kann.