Kalkgruben feierte seinen 800er

Erstellt am 24. September 2022 | 05:51
Lesezeit: 2 Min
Im Jahr 1222 wurde Kalkgruben das erste Mal urkundlich erwähnt.
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Mit einem Festakt im Feuerwehrhaus wurde am vergangenen Samstag die erste urkundliche Erwähnung von Kalkgruben als „Ein anderes Dorf des Grafen Peter“ im Jahr 1222 gefeiert. Nach einer ökumenischen Andacht mit den Pfarrern Andreas Binder und Karlheinz Mück fand der Festakt statt.

Dabei gratulierte auch Landesrat Heinrich Dorner: „Das Miteinander, das Gemeinsame und die Solidarität sind Werte, die hier bestehen und den Ortsteil und das Land auszeichnen.“ Auch Bürgermeister Manfred Degendorfer betonte: „Kalkgruben hat sich stets den Herausforderungen der Zeit gestellt und sich weiterentwickelt.“

Ortsvorsteher Herbert Degendorfer meinte: „Kalkgruben war vermutlich schon vor 800 Jahren ein lebenswerter Ort, wir werden dafür arbeiten, dass es auch so bleibt.“ Der ehemalige Ortsvorsteher Johann Binder sprach als Vertreter des Festkomitees, das nicht nur das Fest selbst organisiert, sondern auch eine mehrere hundert Seiten starke Festschrift erstellt hatte.

„Wir fragten die älteren Dorfbewohner und es wurde in Archiven wie in Sopron oder im Landesarchiv in Eisenstadt recherchiert“, so Binder. Er bedankte sich bei allen, die zurmFest und zur Festschrift beigetragen hatten, darunter auch die zweitälteste Dorfbewohnerin Hermine Marko, die beim Fest am vergangenen Samstag ebenfalls mitfeierte.

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