Gemeinderatsbeschluss wurde bestätigt. Bei der Volksabstimmung in Ritzing stimmten 55,02 Prozent für den Nutzungsvertrag zwischen der Gemeinde und dem Unterstützungsverein zum Erhalt der Waldschule Helenenschacht.

Von Redaktion Oberpullendorf. Erstellt am 29. November 2020 (16:18)
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Am Sonntag waren die Ritzingerinnen und Ritzinger dazu aufgerufen, ihre Stimme abzugeben: Die SPÖ hatte eine Volksabstimmung über den Nutzungsvertrag zwischen der Gemeinde Ritzing und dem Unterstützungsverein zum Erhalt der Waldschule Helenenschacht initiiert. Der Nutzungsvertrag war in der Gemeinderatssitzung vom 25. Juni mit den Stimmen von ÖVP und Liste für Ritzing mehrheitlich beschlossen worden. Die Volksabstimmung behandelte nun die Frage, ob dieser Gemeinderatsbeschluss mit folgender Änderung Gültigkeit erlangen sollte: „Die Nutzungsnehmerin zahlt am Ende jedes Kalenderjahres den Betrag von einem Euro pro Gast pro Aufenthalt an die Nutzungsüberlasserin.“ Nutzungsnehmerin ist der Unterstützungsverein, Nutzungsüberlasserin die Gemeinde.

Bei der Volksabstimmung stimmten 296 Personen für „Ja“ – das entspricht 55,02 Prozent. 242 Personen – oder 44,98 Prozent stimmten dagegen. Damit wurde der gegenständliche Gemeinderatsbeschluss bestätigt. Zwei Personen wählten ungültig. Insgesamt waren 872 Menschen in Ritzing wahlberechtigt. 540 schritten am Sonntag zur Wahlurne, was einer Beteiligung von 61,93 Prozent gleichkommt.

Innerhalb der nächsten zwei Wochen kann das Abstimmungsergebnis beeinsprucht werden. Die Reaktionen zur Volksabstimmung in Ritzing lesen Sie am Donnerstag, dem 3. Dezember, in Ihrer BVZ-Ausgabe.