Pilgersdorf: Bürger stellt sich zum vierten Mal der Wahl

Erstellt am 21. September 2022 | 12:49
Lesezeit: 3 Min
Wie 2017 treten Ewald Bürger (ÖVP ) und Thomas Ruf (SPÖ) zur Bürgermeisterwahl an. Auch Klartext will in den Gemeinderat..
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16 von 21 Mandaten hält die ÖVP aktuell im Gemeinderat. Ihr Ziel für die Wahl ist es, diesen Mandatsstand zu halten. Dafür schickt man ein Team ins Rennen, das „reich an Erfahrung betreffend der Gemeindeagenden, fest im Ortsleben integriert und voller Motivation ist, in den nächsten fünf Jahren für unsere Gemeinde zu arbeiten“, betont Bürgermeister und Spitzenkandidat Ewald Bürger.

Er selbst wird bereits zum vierten Mal als Spitzenkandidat in die Wahl gehen. „Mein Enthusiasmus für unsere Gemeinde tätig zu sein ist ungebrochen und meine Ideen für unsere Großgemeinde noch lange nicht erschöpft“, so Bürger.

Mit seinen Team will er sich unter anderem für weitere Wohn- und Siedlungsbauten für Jung und Alt, die Förderung örtlicher Treffpunkte, die Umsetzung eines Photovoltaik-Konzepts in den Ortsteilen, Energiegemeinschaften zur Reduktion der Energiekosten für die gesamte Bevölkerung, Sanierungen und Erweiterungen von Güterwegen und Radwegen, die Unterstützung der Vereine, der Jugend und der Feuerwehren, einen flächendeckenden Breitband-Ausbau sowie einen Fortschritt beim Kanal- und Wasserleitungsbau einsetzen. Darüber hinaus hat die ÖVP für jeden Ortsteil eine Reihe von eigenen Projekten definiert, die man in den nächsten fünf Jahren umsetzen möchte.

Eine professionelle Projektarbeit, eine transparente Budgeterstellung, mehr Bürgernähe (Abhaltung von Bürgerversammlungen, Informationsveranstaltungen zu Schwerpunktthemen wie erneuerbare Enrgie) und die Stärkung der Ortsteile, unter anderem durch die Erhöhung der Finanzmittel von derzeit rund 37 Euro auf 50 Euro pro Kopf, sind die wichtigsten Themen für die SPÖ. „Dass man mit den Budgetmitteln gut umgeht, ist uns ein großes Anliegen und auch, dass man Infrastruktur verbessert und schafft“, betont Ruf. So will man für eine Verbesserung des Freizeitangebots für Kinder und Jugendliche – Stichwort weitere Spielplätze, Off-Road-Fahrradparcours – eintreten. „Unser großes Anliegen ist es, auch eine gute Opposition zu machen und mit wachem Auge auf unsere Gemeindepolitik zu schauen“, so Ruf.

Um zu einzelnen Punkten und Themen kritisch und für die Bürger sinnvoll agieren zu können, möchte die Bewegung Klartext in den Gemeinderat einziehen. „Mit einem Mandat rechnen wir, zwei sind nicht utopisch“, meint Bernhard Kunn, der als Spitzenkandidat das dreiköpfige Team anführt. Neben der Unterstützung von Vereinen und Feuerwehren, Photovoltaikanlagen auf öffentlichen Gebäuden und einer besseren öffentlichen Verkehrsanbindung wäre Klartext auch ein Raum, wo Jugendliche zusammensitzen können, ein Anliegen. „Wir haben keinen Postpartner, es gibt nur ein Gasthaus für sieben Ortsteile, keinen Bankomaten und keinen Zigarettenautomat“, sieht Kunn weitere Themen, denen sich die Gemeinde stellen muss.

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