Bezirk Oberpullendorf: 5 Ortschefs treten nicht mehr an

Rudolf Geißler, Manfred Jestl, Johann Horvath, Christian Rohrer und Rudolf Berlakovich planen keine weitere Kandidatur.

Erstellt am 27. Mai 2021 | 10:01
Gemeinderatswahl 2022
Werden 2022 wohl nicht mehr am Wahlvorschlag stehen. Rudolf Geißler, Johann Horvath, Manfred Jestl, Christian Rohrer und Rudolf Berlakovich.
Foto: BVZ-Archiv

Im kommenden Jahr finden in den burgenländischen Gemeinden wieder Bürgermeister- und Gemeinderatswahlen statt. Der frühestmögliche Termin für die Gemeinderatswahlen 2022 ist der 4. September 2022. Wenn das Amt eines Bürgermeisters innerhalb eines Jahres vor diesem Termin endet, so ist laut § 90 Absatz 1 der Gemeindewahlordnung für den Rest der Funktionsperiode der neue Bürgermeister vom Gemeinderat aus der Mitte seiner Mitglieder zu wählen.

Als erster Bürgermeister im Bezirk hat Oberpullendorfs Stadtchef Rudolf Geißler auch offiziell bekannt gegeben, dass er bei den Wahlen im Herbst 2022 nicht mehr kandidieren wird. Wie die BVZ berichtete, hat die ÖVP Oberpullendorf kürzlich in einer erweiterten Fraktionssitzung den amtierenden 2. Vizebürgermeister Johann Heisz als Nachfolger nominiert. Der Wechsel im Bürgermeisteramt ist um den Jahreswechsel geplant. Zuvor soll Johann Heisz bei einem Stadtparteitag im Herbst auch formell als Spitzenkandidat bestätigt werden.

Nachfolger werden noch nicht genannt

Rudolf Geißler ist nicht der einzige Bürgermeister, der 2022 nicht mehr kandidieren möchte. Auch Oberloisdorfs Bürgermeister Manfred Jestl, Mannersdorfs Bürgermeister Johann Horvath, Lutzmannsburgs Bürgermeister Christian Rohrer und Großwarasdorfs Bürgermeister Rudolf Berlakovich wollen bei der Wahl im nächsten Jahr nicht mehr antreten. Namen für Nachfolger werden offiziell noch nicht genannt, teils laufen noch Gespräche, teils sind noch Entscheidungen in den Parteigremien ausständig.

„Ich werde voraussichtlich mit Beginn des neuen Jahres übergeben“, erklärt Rudolf Berlakovich.

Noch heuer wird wohl Manfred Jestl sein Amt in jüngere Hände legen – nach 25 Jahren in der Gemeindepolitik, davon elf als Vizebürgermeister und vierzehn als Bürgermeister.

Christian Rohrer weiß noch nicht, ob er bis zum Ende der Periode im Amt bleibt. „Ich bin der Meinung, dass nach zehn Jahren auf allen politischen Ebenen Schluss sein sollte und so werde ich das auch halten“, so Rohrer.