Frankenau: Bau einer Schule für vier Orte. Der Gemeinderat stimmte mit einer Gegenstimme und zwei Stimment- haltungen für die Beauftragung der OSG zur Errichtung des Bildungscampus in Kleinmutschen.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 09. Juli 2020 (05:52)
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Bei der vergangenen Gemeinderatsitzung stand einmal mehr das Projekt gemeinsame Volksschule auf der Tagesordnung.

Johannes Wutzlhofer von der Kanzlei Dax, Wutzlhofer und Partner, die das Ausschreibungsverfahren für einen Bauträger rechtlich begleitete, informierte über das Verhandlungsverfahren betreffend der Errichtung und Finanzierung des Projekts Kindergarten und Volksschule. Demnach wurden Angebote von der Oberwarter Siedlungsgenossenschaft (OSG) und der Neuen Eisenstädter für die Errichtung eines Bildungscampus im Ortsteil Kleinmutschen abgegeben.

Mit einer Gegenstimme und zwei Stimmenthaltungen entschied sich der Gemeinderat mehrheitlich für die Beauftragung der Oberwarter Siedlungsgenossenschaft, die mit Baukosten von 2,479.244 Euro der Bestbieter war. „Bei dieser Summe handelt es sich bereits um die Höchstsumme. Die Baukosten werden nicht darüber hinaus gehen“, so Johannes Wutzlhofer.

Im Baurechtsvertrag wurde außerdem festgehalten, dass die Gemeinde mindestens für 25 Jahre an einen Mietvertrag mit der OSG gebunden ist.

„Die monatliche Miete für den Kindergarten und die Volksschule beträgt 10.004 Euro. Wir haben die Möglichkeit entweder nach 25 Jahren den noch offenen Differenzbetrag zu begleichen, ansonsten geht das Gebäude nach 35 Jahren ins Eigentum der Gemeinde über“, so Bürgermeisterin Angelika Mileder, die außerdem hinzufügte, dass von den Baukosten noch ein Förderanteil von zirka 450.000 Euro abgezogen wird. Der Baustart soll im September diesen Jahres erfolgen. Die Fertigstellung ist für Oktober 2021 geplant.

Bis dahin werden die Kinder in Unterpullendorf unterrichtet.