Darabos bleibt Bezirksvorsitzender. Landesrat Norbert Darabos wurde bestätigt. Einstimmig beschlossen wurde Leitantrag „Rüsten für die Zukunft“.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 27. Juni 2018 (09:59)
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Bei der Konferenz. Bezirksgeschäftsführer Michael Kefeder, Gemeindevertreterverbandspräsident Erich Trummer, Nationalrätin Klaudia Friedl, Landeshauptmann Hans Niessl, Landesrat und Bezirksvorsitzender Norbert Darabos, Landtagsabgeordneter Peter Heger, Bezirkspensionistenvorsitzender Franz Seckel und Landesgeschäftsführer Christian Dax. 
zVg

Norbert Darabos wurde am vergangenen Freitag bei der Bezirkskonferenz der SPÖ in der KUGA mit 87 Prozent als Bezirksvorsitzender wiedergewählt. Er führte aus: „Es ist unsere Aufgabe als Sozialdemokratie – wir sind die stärkste Partei – dass wir zu den Menschen gehen.“ Man habe einen bisher einzigartigen Prozess gestartet, um die Bevölkerung und die Funktionäre einzubinden.

Aus den Workshops, an denen mehrere hundert Menschen beteiligt waren, hat man den Leitantrag „Rüsten für die Zukunft“ entwickelt, der bei der Bezirkskonferenz einstimmig beschlossen wurde. Aus diesem soll nun bis 2020 ein Leitbild für das nächste Jahrzehnt erstellt werden.

Darabos führte weiter aus: „Wir wollen uns als Bezirk so positionieren, dass wir ein klares Ausrufezeichen in Richtung Land und SPÖ setzen: wir sind eine Konstante.“ Auch Landeshauptmann Hans Niessl gratulierte und meinte: „Wir müssen bei den Leuten sein und ihnen zuhören. Das muss auch in Zukunft unsere Stärke sein.“

Ebenfalls einstimmig beschlossen wurden Anträge der Sozialistischen Jugend, unter anderem zum Verbleib des Jugendvertrauensrates und der Bildungswerkstätten, sowie die der Fraktion Sozialistischer Gewerkschafter, unter anderem gegen Lohn- und Sozialdumping und für die Entlastung von Arbeit. Auch die Anträge der SPÖ-Frauen des Bezirks wurden angenommen, diese drehten sich unter anderem um Teilzeitarbeit und gefördertes Wohnen.

Bezirksfrauenvorsitzende Klaudia Friedl erklärte, dass man sich gegen den 12 Stunden-Tag wehren müsse: „Wir leben in einem wunderschönen Land und Bezirk, die Gefahr ist groß, das sich das ändert. Wir müssen laut werden, wir müssen stark sein und auch nächste Woche zu der Demonstration in Wien gehen.“