Glamouröse Reise durch Madame KUGA’s Damenwelt. Der 18. KUGA-Ball stand unter dem Motto „Madame Kuga“ und war erneut mit viel Liebe zu jedem kleinsten Detail organisiert.

Von Dieter Dank. Erstellt am 13. Januar 2020 (17:19)

Beim diesjährigen KUGA-Ball drehte sich alles um den Fortschritt der Emanzipation, die rechtliche und gesellschaftliche Gleichstellung der Frau mit dem Mann.

„Es geht um gleiches Recht für alle, es geht um Frauen in Spitzenpositionen, es geht um die Gehaltsschere zwischen Mann und Frau, es geht um die verzerrte Darstellung der Frauen als Lustobjekt und Werbemittel, es geht um alleinerziehende Mütter und um ein veraltertes Bild der Frauen. Und solange dort kein Blatt dazwischen passt, muss es thematisiert werden. Der KUGA-Vorstand ist zur Hälfte mit Frauen besetzt und wir sind stolz auf die KUGA-Damen und auf eine Situation, die uns als Vorbild dient“, so KUGA-Obmann Mani Bintinger alias „Felicitas Endless Love“ bei den Begrüßungsworten.

Danach bedankte sich der Obmann bei den Ball-Müttern Katarina Kinda und Julia Karall sowie bei Ball-Vater Sebastian Pauer für die Zielstrebigkeit, Genauigkeit und die Geduld bei den Vorbereitungen dieses schönen Abends. Mit den Worten „Küss die Hand schöne Frau, ihre Augen sind so blau“ und „Man, i feel like a Woman“ eröffnete Felicitas Endless Love offiziell den Ball.

Pure Sinnlichkeit und leidenschaftliche Liebe

Beim Beschreiten des Einganges in Madame KUGA’s Anwesen bekamen die Ehrengäste Nationalratsabgeordnete Olga Voglauer, Nationalrat Niki Berlakovich, Landtagsabgeordnete Regina Petrik und Landtagsabgeordneter Patrik Fazekas und die vielen Gäste entweder ein Stamperl oder einen Sekt zur Einstimmung der Ballnacht.

In Madame KUGA’s persönlicher Kunstsammlung wurden ausgewählte Werke von Mary Gold, Stefanie Hintersteiner, Samira Homayooni, Viktoria Ratasich, Charlotte Lassalle und Hanna Schibel ausgestellt – damit gab es ausschließlich Werke aus weiblicher Feder zu sehen. Im Ankleidezimmer von Madame KUGA  konnten sich die Ballliebhaber in intimer Atmosphäre ablichten lassen. Der große Saal bestach mit purer Sinnlichkeit und wurde mit 4.500 Blumen, die für Leidenschaft und Liebe stehen, verschönert. Die kroatische Pop-Gruppe „PAX“ lud dazu ein, das Tanzbein zu schwingen und bot vielfältige und genussvolle Musikkultur.

Erstmals wurde auch mit „Anna kocht“ eine weibliche Gastronomin engagiert, die den Besuchern Köstlichkeiten servierte. In der roten Bar konnte man sich bei herrlichen Piano-Klängen durch die Cocktail-Kreationen von Madame KUGA kosten. Im Beisl wurden den Grande Dames der KUGA Tribut gezollt und es bestand auch die Möglichkeit, über die Errungenschaften der Frauenbewegung ein kleines Pläuschchen zu führen.

Nach der traditionellen und imposanten Mitternachtseinlage wurden die Katakomben von Madame KUGA eröffnet. In der Superheldinnen-Disco mit Dj Romsch konnte man mit Biene Maya und Pippi Langstrumpf durch die Nacht tanzen.