Übungsfirmenmesse: Reger Handel in der Schule. Übungsfirmen aus dem ganzen Burgenland handelten in Oberpullendorf mit Waren und Dienstleistungen.

Erstellt am 22. März 2017 (09:55)
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Da wurde eine Reise gebucht, dort ein Karton Wein bestellt. Die Handelsakademie Oberpullendorf wurde am Freitag zu einem echten Handelsplatz, fand doch dort die erste landesweite Übungsfirmenmesse statt. „Die Übungsfirmenarbeit ist ein Kernstück der Ausbildung in Handelsakademien und Handelsschulen“, betonte Landesschulinspektorin Helene Schütz-Fatalin.

Übungsfirmen handeln mit fiktiven Produkten, die zwar um fiktives Geld ge- und verkauft werden, aber unter realistischen Bedingungen. Ziel ist es, einen möglichst hohen Umsatz auf dem Übungsfirmenmarkt im In- und Ausland zu erzielen. Wie in einer echten Firma gibt es die Abteilungen Sekretariat, Einkauf, Verkauf und Rechnungswesen. Jede Übungsfirma muss beim Firmenbuch gemeldet sein, Steuern und Abgaben zahlen, Mitarbeiter bei der Krankenkasse melden und Beiträge zahlen, etc.

Alle diese Dinge werden über die ACT, die Servicestelle für alle österreichischen Übungsfirmen, abgewickelt. Gute Geschäfte bei der Übungsfirmenmesse wünschte auch Landeschulratspräsident Heinz Josef Zitz, der meinte: „Es gibt viele Erfahrungen, die man hier mitnehmen kann.“