Horitschon

Erstellt am 13. Juni 2018, 05:59

von BVZ Redaktion

2018: Einbußen bei Kirschenernte. Familie Kohlmann bewirtschaftet mehr als ein Drittel der Plantagen im Bezirk. Es gibt 30 Prozent weniger Menge als 2017.

Bei der Kirschenernte. Präsident Niki Berlakovich, Julia Kohlmann, Emmerich Kohlmann und Katharina Thrackl.  |  BVZ

Zurzeit findet die Kirschenhaupternte statt. Einige Obstbauern produzieren Kirschen in eigenen Anlagen. So auch die Obstbauern und Erzeuger von hochqualitativen Edelbränden Karin und Emmerich Kohlmann aus Horitschon, welchen Landwirtschaftskammerpräsident Niki Berlakovich bei der Erntearbeit einen Besuch abstattete.

„Wir haben heuer 30 Prozent weniger Menge als im Vorjahr, da heuer das Blütewetter sehr heiß war. Je wärmer das Wetter ist, umso kürzer ist die Befruchtungsdauer und die Bienen kommen nicht nach, zu befruchten. Der Preis könnte besser sein“, so Emmerich Kohlmann.

Zum Schutz vor Hagelschlägen hat der Betrieb Kohlmann die 1,6 Hektar große Kirschplantage vollständig eingenetzt. Das Netz dient auch als Schutz vor Vogelfraß, der Kirschfruchtfliege und dank der aufgenähten Folienstreifen gegen Schäden durch Regen. Dank dieser Produktionsmethode kann man fast gänzlich Pflanzenschutzmaßnahmen verzichten.