Deutschkreutzer Appell an EU und Innenministerium

Erstellt am 08. Juli 2022 | 05:45
Lesezeit: 2 Min
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Trafen sich. Landespolizeidirektor Martin Huber, Andreas Kacsits, der burgenländische Militärkommandant-Stellvertreter Raimund Wrana, Major Christoph Püringer und Leutnant Martin Hartberger.
Foto: BVZ
Bürgermeister Andreas Kacsits (ÖVP) sowie die SPÖ fordern Maßnahmen gegen die illegale Migration.
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Bürgermeister Andreas Kacsits war am Montag zu Gast bei Landespolizeidirektor Martin Huber, der ihm versicherte, dass bereits in Ungarn 60 Prozent der Migranten aufgegriffen werden. 80 Prozent der Flüchtlinge, die den Weg nach Deutschkreutz finden, werden außerhalb des Ortes aufgegriffen.

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Richten sich an Innenminister Gerhard Karner. Jan Müller und Jürgen Hofer von der SPÖ..
Foto: Foto zVg

„Es kommt aber leider immer wieder vor, dass Flüchtlinge bis in den Ort gelangen, was die Bevölkerung beunruhigt“, so Kacsits.

Polizei und Bundesheer versprachen, die Abwicklung rascher durchzuführen, damit diese schneller aus dem Ort gelangen. „Leider lautet die Prognose so, dass mit weiteren Flüchtlingsströmen zu rechnen ist. Hier ist die EU gefordert, dringend was zu unternehmen“, ergänzt Kacsits, der allen dankt, die mithelfen Flüchtlinge zu melden.

SPÖ schrieb Brief an Innenminister

Die SPÖ Deutschkreutz wandte sich vor Kurzem zum zweiten Mal in einem Brief an Innenminister Gerhard Karner, sich der Sache anzunehmen. „Die Menschen vor Ort dürfen nicht weiter von der Bundespolitik ignoriert werden“, heißt es im Brief. Die SPÖ lädt Karner ein, sich einen Eindruck vor Ort zu verschaffen und fordert Unterstützung für betroffene Gemeinden und Dienstposten.

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