Horvath als neuer Amtsleiter für Lackenbach

Erstellt am 10. Mai 2020 | 06:13
Lesezeit: 3 Min
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
440_0008_7859454_opu19sarah_lack_stefan_horvath.jpg
Neuer Amtsleiter. „Ich bin generell ein lösungsorientierter Mensch und ich packe auch an, wenn Hilfe gebraucht wird“, so Stefan Horvath über sich selbst.
Foto: BVZ
Der 27-jährige Stefan Horvath soll in eineinhalb Jahren die Nachfolge von Christian Janitsch antreten.
Werbung

„Ich bin in Lackenbach aufgewachsen, zur Schule gegangen und engagiere mich viel im Dorfleben. Ich war immer schon ein sehr heimatverbundener Mensch“, erzählt Stefan Horvath. Als vor einiger Zeit die Stelle des Amtsleiters ausgeschrieben worden ist – der amtierende Amtmann Christian Janitsch wird in eineinhalb Jahren in Ruhestand gehen – war es für ihn deshalb eine Herzensangelegenheit, sich zu bewerben.

„Ich habe lange überlegt, denn es musste sowohl für mich als auch für die Gemeinde zu 100 Prozent passen. Natürlich habe ich auch mit Freunden und Familie darüber gesprochen. Und auch durch meine Vereinstätigkeiten bin ich mit vielen Leuten in Kontakt – ich habe durchwegs positives Feedback bekommen“, so der Lackenbacher.

Obwohl sich auf die ausgeschriebene Stelle sechs Personen beworben hatten, wurde Horvath gleich im ersten Wahldurchgang mehrheitlich zum zukünftigen Amtsleiter gewählt. „Ich hab‘ mich natürlich sehr gefreut, dass die Wahl gleich nach dem ersten Durchgang für mich ausgegangen ist“, so Horvath.

Er wird nun ein Jahr lang als Gemeindebediensteter ausgebildet, danach kann er die Kurse des Landes zum Amtsleiter machen. Bei seiner neuen Aufgabe kommt ihm zum Teil auch seine Erfahrung in der Eventbranche zugute.

„Ich war fünf Jahre als Eventmanager tätig, auch hier muss man organisatorisches Geschick mitbringen. Man muss mit Mitarbeitern umgehen können und stressresistent sein, das sind, denke ich, alles Eigenschaften, die mir jetzt weiterhelfen können“, so der 27-Jährige.

In seine zukünftige Aufgabe will Horvath eine junge, dynamische Arbeitsweise einbringen. Es ist ihm aber auch wichtig, auf Augenhöhe zu arbeiten, für alle ein offenes Ohr zu haben und gewissenhaft Lösungen für verschiedenste Anliegen zu finden.

„Ich bin generell ein lösungsorientierter Mensch und ich packe auch an, wenn Hilfe gebraucht wird“, so Horvath. Horvaths Motto lautet: Geht nicht, gibt’s nicht. „In der Gemeinde möchte ich als Bindeglied zwischen den Bürgerinnen und Bürgern und der Politik fungieren.“

Die Bereiche, die ihm ein besonderes Anliegen sind, sind der Wohnungsbau, die Jugendarbeit und die Digitalisierung. „Es sollen sich Jung und Alt in unserer Ortschaft wohlfühlen und gerne in Lackenbach leben.“

Weiterlesen nach der Werbung
Anzeige