Anträge für weitere Apotheke in Oberpullendorf

Gleich zwei Interessentinnen haben Konzession bei Behörde beantragt.

Erstellt am 09. Januar 2019 | 08:28
Lesezeit: 1 Min
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
Symbolbild Apotheke
Symbolbild
Foto: Shutterstock.com, Kwangmoozaa

Gleich zwei Interessenten gibt es für die Errichtung einer weiteren Apotheke in Oberpullendorf. So hat die in Steinberg-Dörfl wohnhafte Apothekerin Petra Gungl bei der Bezirkshauptmannschaft einen Antrag auf Erteilung der Konzession zur Errichtung und zum Betrieb einer neu zu errichtenden öffentlichen Apotheke in Oberpullendorf eingebracht. Geplanter Standort ist in der Wiener Straße 21.

Gemäß Apothekengesetz können die Inhaber öffentlicher Apotheken und betroffene Ärzte, welche den Bedarf an der neuen öffentlichen Apotheke als nicht gegeben erachten, etwaige Einsprüche gegen die Neuerrichtung innerhalb von längstens sechs Wochen vom Tag der Verlautbarung an (4. Jänner) bei der Bezirkshauptmannschaft geltend machen. Laut Bezirkshauptmann Klaus Trummer werden die eingelangten Stellungnahmen dann gesammelt an die Apothekerkammer geschickt, von der die Behörde ein Gutachten einholt, das beurteilt, ob Bedarf für eine weitere Apotheke besteht.

Anzeige

Bereits beauftragt wurde ein Gutachten betreffend eines weiteren Ansuches um Apothekerkonzession von der in Oberwart wohnhaften Apothekerin Renate Kappel, der bereits Ende Juli im Landesamtsblatt kundgemacht worden war. Geplanter Standort ist in diesem Fall in der Wiener Straße 28. Laut Trummer geht es bei den Gutachten unter anderem um Kriterien wie die Entfernung des neuen geplanten Standorts von bereits bestehenden Apotheken-Standorten oder die Zahl der Einwohner in einem bestimmten Umkreis um den Standort.