Pläne für Businesspark Mittelburgenland. Alle Gemeinden im Bezirk sind eingeladen, sich am geplanten Betriebsgebiet zwischen Oberpullendorf und Steinberg zu beteiligen.

Von Michaela Grabner. Erstellt am 16. Juli 2020 (06:11)
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Seit dem Jahr 2015 gibt es gemeinsame Bestrebungen der Gemeinden Oberpullendorf und Steinberg-Dörfl ein interkommunales Betriebsgebiet am Kreisverkehr B61a/B50 zu errichten. Nun könnte daraus sogar ein Businesspark Mittelburgenland werden.

Vergangene Woche waren diesbezüglich Vertreter aller 28 Gemeinden des Bezirks zu einem Informationsabend mit Vertretern des Landes rund um Landesrat Heinrich Dorner und der Wirtschaft Burgenland (WiBUG) geladen, bei dem Möglichkeiten einer Beteiligung am Businesspark präsentiert wurden.

„Für mich hat das Thema Interkommunalität einen hohen Stellenwert.“Landesrat Heinrich Dorner

Vergleichbare Modelle wurden bereits beim Technologiezentrum in Neutal oder beim Businesspark in Heiligenkreuz umgesetzt. Jene Gemeinden, die sich am Businesspark beteiligen, würden sich dazu bereit erklären, einen Teil der Haftung für das Darlehen zu übernehmen, das zur Errichtung der Infrastruktur notwendig ist. Im Gegenzug erhalten sie anteilig Einnahmen aus der lukrierten Kommunalsteuer. Es soll bereits vier fixe Interessenten für Firmenansiedlungen geben.

Die Gemeinden – es waren fast aus jeder Vertreter anwesend - bekommen nun entsprechende Unterlagen sowie eine Muster-Formulierung für einen Grundsatzbeschluss betreffend einer Beteiligung von der WiBUG zugeschickt. Sobald klar ist, wie viele Gemeinden beim Businesspark dabei sein wollen, können genaue Berechnungen über die Höhe von Haftungen und Kommunalsteuerauszahlungen angestellt werden.

„Die Gespräche mit den Bürgermeistern und Vizes sind sehr gut und konstruktiv verlaufen“, meint Landesrat Heinrich Dorner. „Zentrales Anliegen ist bekanntlich, Betriebe im Bezirk anzusiedeln, dadurch Arbeitsplätze zu schaffen und der Wirtschaft Impulse zu geben. Für mich hat das Thema Interkommunalität einen hohen Stellenwert. Daher wäre es wünschenswert, dass so viele Gemeinden wie möglich beim Projekt ‚Businesspark Mittelburgenland‘ mitmachen und davon profitieren können. Denn mehr Vernetzung bringt für den gesamten Bezirk Vorteile.“