Stehtisch aus Lockenhaus hilft bei Inklusion. Am Stehtisch „one4two“ von der Firma Braun können bei Events auch endlich Rollstuhlfahrer Speisen und Getränke abstellen.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 12. Februar 2020 (03:56)
Der neue „one4two“. Neben der klassisch hohen verfügt der Tisch auch über eine niedrige Tischplatte.
Schneeweiss interior

Partizipation und Inklusion – darauf setzt der Möbelhersteller Braun Lockenhaus mit seinem jüngsten Produkt, dem Stehtisch „one4two“. Dieser hat neben der klassisch hohen Tischplatte auch eine niedrigere, auf der auch sitzende Personen – zum Beispiel jemand in einem Rollstuhl – ihre Getränke, Speisen und persönliche Gegenstände abstellen können.

„Die Entwicklung unseres ‚one4two‘-Tisches soll die Kommunikation auf öffentlichen Veranstaltungen, Kongressen usw. erleichtern“, erklärt Jochen Joachims, Geschäftsführer von Braun Lockenhaus. „Er ist mit seinen beiden Tischplatten in verschiedenen Höhen sowohl für stehende als auch für sitzende Besucher eines Events geeignet.“ Damit soll beispielsweise auch Rollstuhlfahrern endlich ermöglicht werden, bei Events, auf denen ausschließlich Stehtische zur Verfügung stehen, ihre Speisen und Getränke abzustellen und so entspannter an der Kommunikation teilnehmen zu können.

„Der ‚one4two‘ soll Unterhaltungen ermöglichen aber auch die Bearbeitung von Dokumenten in öffentlichen Gebäuden, wie Krankenkassen, Behörden, Wahlkabinen, wo bisher nur klassische Stehtische zur Verfügung standen“, so Joachims weiter. Der aus nachhaltig gewonnenem Birkenholz gefertigte Tisch kann auf Wunsch mit widerstandsfähigem, pflegeleichtem Schichtstoff belegt werden. Ein Akteur im Entwicklungsprozess von „one4two“ war Hans-Jürgen Groß, Experte für Barrierefreiheit und Ehrenpräsident des ÖZIV Burgenland. Er betont: „Dieses inklusive Möbelstück macht ‚Sonderlösungen‘ für Menschen mit Behinderungen überflüssig und setzt neue Maßstäbe zum Netzwerken oder zur Unterhaltung für alle Menschen.“