Rotes Kreuz Oberpullendorf: 40 Jahre unter neuem Dach. Die Rot Kreuz-Bezirksstelle Oberpullendorf wurde 1981 eingeweiht. 2015 erfolgte der bislang letzte größere Umbau.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 09. Mai 2021 (04:12)
Ihr heutiges Aussehen (im Bild Bezirkssekretärin Tamara Piniel, ihr Vorgänger Erwin Rathmanner, Vizepräsidentin Angela Pekovics und Bezirksstellenleiter Franz Stifter) hat die Bezirksstelle dem Zu- und Umbau 2004 zu verdanken. Wo sich am Bild aus 1981 der Balkon befindet, ist heute der Schulungsraum, darunter zwei weitere Garagen.   
RK/Grabner

Es war ein großer Tag für die Rot Kreuz-Bezirksstelle, als 1981 das neue Rot Kreuz-Haus in der Roseggergasse in unmittelbarer Nähe zum Krankenhaus vom damaligen Landeshauptmann Theodor Kery eröffnet wurde. Die Gesamtbaukosten betrugen 4,8 Millionen Schilling, was knapp 350.000 Euro entspricht.

Zuvor hatte man in der Unteren Hauptstraße auf Höhe der heutigen Salzgrotte eine Heimstätte, die den Rot Kreuzlern des Bezirks ab 1951 30 Jahre lang ein Dach über dem Kopf bot. Die Aufnahme des Rettungsdienstes erfolgte aber schon früher und zwar im Jahr 1945. Der Neubau in der Roseggergasse beherbergte zur Eröffnung 1981 fünf Fahrzeuge und es gab ebensoviele Rettungsfahrer. Heute besteht der Fuhrpark aus acht Rettungsfahrzeugen und einem Notarzteinsatzfahrzeug. 18 hauptberufliche und über 60 freiwillige Mitarbeiter sind im Bezirk im Rettungsdienst tätig. Allein im Vorjahr wurden 5.441 Sanitätseinsätze, 3.160 Rettungseinsätze und 1.037 Notarzteinsätze gefahren.

Zuvor war man im Rot Kreuz-Haus in der Unteren Hauptstraße untergebracht, das 1951 in Betrieb gegangen war.
RK/Grabner, RK/Grabner

„Engagement, Einsatzfreude und das Zusammengehörigkeitsgefühl entsprechend dem Motto ‚Wir sind da, um zu helfen‘“, eine große Vielfalt von Veranstaltungen, eine ausgezeichnete Öffentlichkeitsarbeit und ein junges, motiviertes und engagiertes Team zeichnen unsere Bezirksstelle aus“, so Bezirksstellenleiter Franz Stifter und Vizepräsidentin Angela Pekovics unisono.

Bezirkszentrale des Roten Kreuz. 1981 wurde die heutige Zentrale in der Roseggergasse eröffnet.
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Nicht nur personell ist die Bezirksstelle im Laufe der Jahre gewachsen, auch am Gebäude selbst hat sich einiges verändert. So erfolgte 1995 ein Dachausbau, da es einen dringenden Bedarf an Ruheräumen gab. 2004 wurde dann ein Zubau geschaffen, der nicht nur eine Erweiterung der bestehenden Garage bedeutete, sondern im Obergeschoss auch Platz für einen Lehrsaal und Aufenthaltsräume schuf. Der bislang letzte große Umbau erfolgte Ende 2015/Anfang 2016. Damals wurden rund 280.000 Euro investiert. Im Zuge nötiger Sanierungsarbeiten im Bereich der sanitären Anlagen und der thermischen Sanierung des Dachs hatte man beschlossen, den freien Dachbodenraum einer sinnvollen Nutzung zuzuführen. So sind zusätzliche Ruhe- und Lagerräume sowie Aufenthaltsräume für die Mitarbeiter entstanden. Nach elf Monaten Adaptierungs- und Umbauarbeiten bei vollem Betrieb konnte die in neuem Glanz erstrahlte Bezirksstelle im Oktober 2016 gesegnet werden.