Gemeinsamer Schulstandort ist gefunden. Mehrheitlich fiel die Entscheidung für eine Campuslösung mit dem Kindergarten in Kleinmutschen.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 12. September 2018 (04:00)
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Bei der Sitzung am Donnerstag entschied sich der Gemeinderat mehrheitlich bei einer geheimen Abstimmung in schriftlicher Form für einen neuen gemeinsamen Schulstandort in Kleinmutschen. Jedoch mit der Voraussetzung, dass sobald die Schule in Kleinmutschen in Betrieb geht, die anderen beiden Standorte (Frankenau, Unterpullendorf) geschlossen werden.

Drei Gemeinderäte verließen vor der Abstimmung den Sitzungssaal. „Wir haben uns natürlich im Vorfeld erkundigt und es kam heraus, dass eine Campuslösung das Beste ist für die Kinder, und deshalb haben wir uns für Kleinmutschen entschieden“, erklärte Bürgermeisterin Angelika Mileder.

Volksschule und Kindergarten arbeiten zusammen

Bereits im Feber 2017 gab es zwei Informationsabende für einen gemeinsam Schulstandort. Daraufhin wurde ein Arbeitskreis gebildet, in dem Pädagogen, Eltervertreter und Gemeinderäte vertreten waren. „Der Arbeitskreis arbeitete die Vor- und Nachteile mit dem Ziel aus, dass sich ein Schulstandort herauskristallisiert. Auch ein Planer wurde beauftragt sich alle drei Standorte anzusehen“, so Mileder.

Laut Bericht vom Arbeitskreis sowie vom Planer wären alle drei Schulstandorte möglich gewesen. „Jedoch wird es in Zukunft so sein, dass Volksschule und Kindergarten viel mehr zusammenarbeiten müssen. Und aus pädagogischer Sicht, eben weil sich bereits der gemeinsame Kindergarten in Kleinmutschen befindet, haben wir uns für den neuen Schulstandort ebenfalls in Kleinmutschen ausgesprochen“, erklärt Mileder.

Die Gemeinde reservierte sich im Vorfeld zwei Grundstücke neben dem Kindergarten. Die nächsten Schritte werden der Kauf der Grundstücke sowie die Ausschreibungen sein.

Geplant ist unter anderem ein Verbindungsgang vom bestehenden Gebäude zur neuen Schule.„Wir haben grobe Kostenschätzungen von 1,5 bis 1,8 Millionen Euro. 2021 soll die gemeinsame Schule bezugsfertig sein“, so Mildeder.