Mahnmal wurde eingeweiht. In Kobersdorf erinnert seit Sonntag ein Mahnmal an die vertriebene jüdische Bevölkerung. Außerdem wurde eine Initiative zur Renovierung der Synagoge vorgestellt.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 03. September 2017 (17:03)
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Vor dem Mahnmal: Bürgermeister Klaus Schütz, Landesrat Norbert Darabos, Raimund Fastenbauer, Generalsekretär des Bundesverbandes der Israelitischen Kultusgemeinden, Erwin Hausensteiner, Vizebürgermeisterin Martina Pauer, Bezirkshauptmann Klaus Trummer und Vereinsvorstandmitglied Johann Binder.
 
 
Tritremmel Elisabeth

Am Sonntag wurde das Mahmal in der Kobersdorfer Schlossgasse eröffnet. Dieses soll an die ehemaligen jüdischen Bewohner Kobersdorf erinnern, die 1938 vertrieben wurden. Erwin Hausensteiner, Obmann des Vereins „Gedenken an die im Jahr 1938 vertriebenen jüdischen Einwohner von Kobersdorf – Mahnmal“, führte aus, dass das Werk nach Entwürfen von Ernst Fuchs errichtet wurde, dessen Wurzeln nach Kobersdorf reichen.

Nach der Feier wurde auch die nächste Initiative präsentiert: der „Freundeskreis Synagoge Kobersdorf“. Diese will sich mit dem Besitzer der Synagoge, dem Verein zur Erhaltung und kulturellen Nutzung der Synagoge Kobersdorf zusammensetzen, um Renovierungsarbeiten zu initiieren.

Obfrau Naama Magnus möchte dazu derzeit kein Statement abgeben.