Rodung entlang der S31 regt auf. Kritik gab es an den Maßnahmen entlang der Zufahrten der Schnellstraße. ASFINAG: „Vorbereitungen für Ausbau“.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 08. Februar 2018 (05:00)
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NOEN, Symbolbild

Die Rodung von Bäumen und Sträuchern entlang der Zufahrten der S31 sorgt für Aufregung. Ein Kobersdorfer wandte sich mit seiner Kritik an die BVZ.

Die Rodung sei großflächig passiert, ihm erschließe sich der Sinn dieser Maßnahme nicht. Es wird außerdem kritisiert, dass durch die Rodungsmaßnahmen ein guter Lärm-, Staub- und Sichtschutz für das dahinter angelegte Wander-Spazier-Güterwegenetz ebenso verloren gegangen ist wie auch ein Baumbestand, der zur Hangsicherung entlang der S31 beigetragen hat.

„Vorverlegte Rodung für Sicherheitsausbau“

Auf Anfrage der BVZ heißt es dazu vom Straßenerhalter, der ASFINAG (Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-Aktiengesellschaft): „Hier handelt es sich um eine vorverlegte Rodung für den Sicherheitsausbau der S 31, der im September 2018 gestartet wird und voraussichtlich bis Anfang bzw. Mitte 2022 dauern wird.“ Der Abschnitt der S31, der ausgebaut wird, verlaufe vom Knoten Mattersburg bis zum Knoten Weppersdorf und werde westseitig, das heißt in Fahrtrichtung Oberpullendorf, verbreitert.