Schloss-Spiele jubeln über "99 Prozent Auslastung". 14.233 Besucher sahen „Das Mädl aus der Vorstadt“ von Nestroy im Kobersdorfer Schlosshof.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 07. August 2019 (04:01)
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Auf der Bühne. Das Ensemble rund um Julia Stemberger und Intendant Wolfgang Böck sorgte für Begeisterung beim Publikum.

Am Wochenende fiel für „Das Mädl aus der Vorstadt“ der letzte Vorhang bei den Schloss-Spielen. 14.233 Besucher (inklusive Haupt- und Schülerprobe) haben die heurige Produktion gesehen.

In der 48. Spielsaison verzeichnete man eine Besucherauslastung von 99 Prozent. Gespielt wurde an siebzehn Abenden (inklusive Generalprobe und Zusatzveranstaltung). Fünfzehn Vorstellungen waren ausverkauft, zwei ebenfalls ausverkaufte Vorstellungen mussten wegen Regens abgesagt werden. Eine zusätzliche Vorstellung verlängerte die Spielzeit bis zum 2. August.

Bei einer Bilanzsumme von zirka 820.000 Euro wird auch in diesem Jahr eine Eigendeckungsquote von über 70 Prozent für die Abschlussbilanz erwartet, heißt es von den Schloss-Spielen. Die Inszenierung stammte heuer von Regisseurin Beverly Blankenship, das Bühnenbild von Erich Uiberlacker. In Kostümen von Gerti-Rindler Schantl standen neben Intendant Wolfgang Böck unter anderem Katharina Stemberger, Wolf Bachofner, Karl Ferdinand Kratzl und Michaela Schausberger als das titelgebende „Mädl aus der Vorstadt“ auf der Bühne.

Der musikalische Leiter Christopher Haritzer griff publikumswirksam ins Bühnengeschehen ein. Bereits zur Tradition der Schloss-Spiele Kobersdorf gehören auch die motorisierten Begleitfahrten mit Wolfgang Böck. 77 Motorräder waren bei der sechzehnten Biker-Fahrt mit dabei. Die 15. Jubiläumsfahrt mit den Oldtimern hatte den Ausgangspunkt am Marktplatz in Pitten. Von dort kurvten 114 Edelkarossen zum Theaterabend nach Kobersdorf. Welches Stück im kommenden Jahr gezeigt wird, wird in den kommenden Wochen bekannt gegeben.