Eine Tür geht zu, eine andere auf

Über die Zukunft des Haus St. Stephan in Oberpullendorf.

Erstellt am 04. März 2020 | 05:20
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„Für die Stadt ist das Haus eine immense Bereicherung – nicht nur aus einem wirtschaftlichen Aspekt, weil Besucher kommen und in der Stadt verweilen, sondern weil sich das Haus zu einem religiösen, geistigen und kulturellen Zentrum entwickelt hat.“ Diese Worte fand Oberpullendorfs Bürgermeister Rudolf Geißler für das Bildungs- und Tagungszentrum Haus St. Stephan 2017 bei der Feier zu dessen 25-jährigen Bestandsjubiläums.

Nun sind die Tage des Hauses gezählt. Die Diözese wird ihre Bildungsarbeit auf neue Beine stellen und zukünftig dezentral und in verstärkter Zusammenarbeit mit den Dekanaten bzw. Pfarren organisieren, wodurch ein Bildungshaus in der Form zukünftig nicht mehr benötigt wird. Die Tür schließt sich hinter einem Ort der Kommunikation und einer Kulturstätte, was insbesondere für die Stadt aber auch die vielen Besucher aus dem Bezirk ein wirklicher Verlust ist. Gleichzeitig öffnet sich aber eine andere Tür. Denn der frei werdende Platz im Gebäude wird für den Ausbau des Behindertwohnheims genutzt, um der steigenden Nachfrage in diesem Bereich gerecht werden zu können, was einen neuen Ort der Begegnung schafft.