Anstieg und Leistung gewaltig

über die Zunahme an Flüchtlings-Aufgriffen.

Erstellt am 06. Januar 2022 | 05:57
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Ende 2020 war die Rede davon, dass sich das Mittelburgenland zu einem Flüchtlingshotspot entwickelt hat, weil es im gesamten Jahr 457 Aufgriffe gab, was eine Vervierfachung im Vergleich zu 2019 bedeutet hatte. Am Ende des Jahres 2021 steht die Zahl von 9.239 Flüchtlingsaufgriffen, was einer Verzwanzigfachung gegenüber 2020 entspricht. Zahlen, hinter denen viel individuelles Leid der Flüchtlinge steht, die aber allein hinsichtlich ihres Ausmaßes eine Belastung der Bevölkerung im Bezirk auch nicht leugnen lassen. Dass sich Sorgen hinsichtlich steigender Kriminalität – von Diebstählen bis Übergriffen – in Zusammenhang mit der Migrationslage trotz gewaltigen Migrationsdrucks im vergangenen Jahr nicht bewahrheitet haben, spricht für die Arbeit der im Bezirk tätigen Polizisten in puncto Quantität ebenso wie in puncto Qualität. Insofern sind die Zahlen auch Ausdruck von deren gewaltiger Leistung.