Am Ende zählt Nachhaltigkeit. Patrick Brenner über das Transfergeschehen in der 1. Klasse Mitte.

Von Patrick Brenner. Erstellt am 24. Januar 2018 (08:57)

Die Übertrittszeit läuft und die Teams der 1. Klasse waren auf dem Transfersektor schon sehr aktiv. Speziell die abstiegsgefährdeten Klubs konnten bereits den einen oder anderen Neuzugang vermelden – allen voran der ASKÖ Kobersdorf, der mit fünf Abgängen und sechs durchaus namhaften Neuzugängen im Abstiegskampf nichts dem Zufall überlassen will und ein kräftiges Ausrufezeichen Richtung Konkurrenz sendete.

Auch das Schlusslicht Sieggraben rüstete sich mit drei Neuen für die Rückrunde. Doch nicht alle Mannschaften werden beim Wettrüsten im Kampf um den Klassenverbleib mitmachen. In Rattersdorf und bei der SPG Hrvati ist man mit dem aktuellen Kader zufrieden. Ergo sieht man sich nicht veranlasst, neue Kräfte zu verpflichten.

Ob die Zugänge die erwarteten Verstärkungen sind und ob vor allem die Zeit für die Coaches ausreicht, um die Neuen bis zum Frühjahrsstart in die Teams zu integrieren, wird sich erst im März zeigen. Dann, wenn die ersten Punkte vergeben werden. Sicher ist schon jetzt, dass es einmal mehr spannend zu verfolgen sein wird, welche der oben angeführten Strategien erfolgreicher ist. Unabhängig des Ausgangs bleibt aber vor allem eines zu hoffen: Dass sämtliche Pläne über die Saison hinaus Bestand haben. Denn schließlich zählt unterm Strich vor allem eines: die Nachhaltigkeit.