Aus Liebe zum Menschen. Über die „Unbezahlbarkeit“ freiwilliger Dienste.

Von Michaela Grabner. Erstellt am 10. September 2020 (04:35)

„Wir sind da, um zu helfen“. „Aus Liebe zum Menschen.“ Diese Slogans wird Rot Kreuz-Bezirksstellenleiter Franz Stifter nie müde zu „trommeln“. Was ihm aber noch wichtiger ist, ist, dass sie jeder Rot Kreuzler im Bewusstsein trägt und lebt.

Und das dem so ist, haben zum einen die vergangenen Monate gezeigt, die für das Rote Kreuz besonders herausfordernd gewesen sind. Obwohl coronabedingt im heurigen Jahr einige Leistungsbereiche vorübergehend heruntergefahren werden mussten, musste die Arbeit in anderen Bereichen trotz erschwerter Bedingungen weitergeführt werden bzw. ist sogar noch mehr geworden – Stichwort Corona-Testungen, die zudem von den Testpersonen nicht immer nur wohlwollend zur Kenntnis genommen werden.

Trotz herausfordernder Umstände fanden sich auch während der Corona-Zeit aber immer genug Freiwillige, so dass alle Dienste besetzt werden konnten. Freiwillige waren es auch, die im Vorjahr 24.774 unbezahlten Stunden geleistet und so der Allgemeinheit hunderttausende Euro erspart haben – einfach aus Liebe zum Menschen.