B61a: Ende gut, alles gut. Michaela Grabner über den letzten Kilometer der B61a bis zur Grenze.

Von Michaela Grabner. Erstellt am 18. April 2018 (04:15)

Sie haben ihr Ziel erreicht. Was für die Steinberger, die Oberloisdorfer, die Unterpullendorfer und Mannersdorfer bereits seit Mitte 2017 gilt – nämlich die Verkehrsentlastung durch die Verlängerung der S31 in Form der B61a – soll Ende 2019 auch für die Rattersdorfer Realität sein. Schon im Mai soll der Bau des letzten Teilstücks der B61a bis zur Grenze starten. Die Fertigstellung ist Ende 2019 geplant. Mit Erreichen der Grenze ist man an jenem Ziel angelangt, für das sich verschiedene Initiativen aus dem Bezirk schon über zwei Jahrzehnte stark gemacht haben und das manchen Mitstreitern der ersten Stunde wohl schon als unendliche Geschichte erschienen ist.

Schließlich war zur Eröffnung des Schnellstraßenabschnitts von Neutal bis Oberpullendorf 2004 noch die Rede davon, dass man 2008 die Grenze erreichen wolle. Ein Jahrzehnt später wird es tatsächlich so sein. In Rattersdorf war man immer besorgt, dass man, wenn die B61a 2017 Mannersdorf „umfahren“ hat, ohne Rückenstärkung der anderen Gemeinden auf der Strecke bleiben könnte. Diese Befürchtung kann das Bauprogramm nehmen, denn es zeigt, dass der letzte Straßenkilometer bereits auf Schiene ist.