Die strategische Balance zählt. Patrick Brenner über das bisherige Transfergeschehen der 1. Klasse Mitte.

Von Patrick Brenner. Erstellt am 27. Juni 2018 (11:50)

Zwar ist die Meisterschaft 17/18 bereits seit zwei Wochen Vergangenheit, doch nach der Saison ist vor der Saison. Während sich die Spieler in der Sommerpause befinden, haben die Verantwortlichen einiger Vereine schon jede Menge zu tun, um für die Spielzeit 2018/2019 eine konkurrenzfähige Truppe auf die Beine zu stellen. Siehe ASK Stoob: Nach zuletzt vielen Abgängen ist die Pause für die Funktionäre bisher alles, nur nicht erholsam. Weit beruhigt(er) können die Verantwortlichen von Meister Steinberg der kommenden Saison in der 2. Liga Mitte entgegenblicken, auch wenn dafür zuletzt einiges an Vorarbeit nötig war. Die Kaderplanung um Coach Didi Heger ist bereits vor dem offiziellen Öffnen des Transferfensters am 1. Juli größtenteils abgeschlossen. Auch in Neutal steigt die Zuversicht für die neue Saison. Trotz des einen oder anderen Abgangs konnte man sich bereits mit den Wunschspielern einigen.

Doch nicht alle Teams sind so aktiv. Einmal mehr ist auch jener Trend einiger Vereine zu spüren, die mit ihrem jetzigen Kader zufrieden sind und beim Einbau lieber auf einheimische und junge Spieler setzen, die die Zukunft des Vereins sichern sollen. Hier spielen auch Faktoren wie die sportliche Zielsetzung sowie die vorhandenen finanziellen Rahmenbedingungen eine Rolle. Zum Glück: Denn am Ende geht es um die strategische Balance des Vereins – die muss einfach passen.