Eigenverantwortung bleibt gefragt. Über verordneten und Selbst-Schutz.

Von Michaela Grabner. Erstellt am 25. Juni 2020 (02:34)

Dass das Rotweinfestival Mittelburgenland in gewohnter Form heuer nicht über die Bühne gehen wird, steht schon länger fest. Die Deutschkreutzer Winzer sorgen derzeit im Internet und auf sozialen Kanälen mit Videoclips für Furore, für die berühmte Filmszenen und Situationen aus dem Alltag nachgespielt wurden, wobei der Hauptdarsteller immer der Wein ist. Angesichts der Lockerungen der Maßnahmen gegen Covid 19 hatte der Weinbauverein kurzfristig ins Auge gefasst, nun doch zumindest Tage der offenen Kellertür im Juli durchzuführen – schließlich hat man sich aber entschieden ganz zu pausieren.

Denn wie es in einem Spot der Regierung heißt: Corona macht keine Pause. Daher gibt es trotz aller Lockerungen noch immer etliche Verordnungen, die die Durchführung eines derartigen Events reglementieren und deren Einhaltung schon aufgrund der Tatsache, dass die Veranstaltung sich quasi auf so viele Orte aufteilt, eine sehr herausfordernde Verantwortung wäre. Ab 1. August sähe die Sache aufgrund weiterer geplanter Lockerungen wohl schon wieder ein wenig anders aus, sollen dann doch Veranstaltungen mit zugewiesenen Sitzplätzen mit bis zu 1.000 Personen in geschlossenen Räumen und bis zu 1.250 Personen im Freiluftbereich möglich sein. Auch wenn es Schritt für Schritt leichter wird, die Eigenverantwortung bleibt.