Ein „Machtwort“ der Bürger. Michaela Grabner über die Stichwahl in Deutschkreutz.

Von Michaela Grabner. Erstellt am 10. Oktober 2018 (08:36)

Das in politischen Kreisen viel strapazierte Bonmot „Nach der Wahl ist vor der Wahl“ hat für die Deutschkreutzer aktuell wohl eine spezielle Bedeutung. Nach dem dritten Wahltag sind nun die kommunalpolitischen Mehrheitsverhältnisse und Funktionen geklärt, wobei es nach der Bürgermeisterstichwahl zwischen Manfred Kölly (LBL) und Andreas Kacsits (ÖVP) eigentlich keinen echten Verlierer gegeben hat.

Denn die ÖVP hatte ihr Ziel, in die Stichwahl zu kommen, schon vor dem dritten Wahltag erreicht und Kacsits konnte gegenüber der Wahl im September noch um 14,2 Prozent zulegen. Mit 56,2 Prozent der Stimmen behauptete sich aber der amtierende Ortschef Kölly, der 7,1 Prozent dazu gewann. Der eigentliche Gewinner sollte nun die Bevölkerung sein, insofern, als man sich in der Kommunalpolitik nun wieder ganz den Projekten und der eigentlichen Arbeit widmen kann.

Denn auch wenn die Staatsanwaltschaft bei den Ermittlungen hinsichtlich Verdacht auf Wahlmanipulation, die zur Wahlwiederholung führten, noch zu keinem Ergebnis gekommen ist, die Bevölkerung hat vorerst mehrheitlich ihr „Machtwort“ gesprochen.