Eine Rechnung mit unliebsamen Ergebnis. Über die neuerliche Verschiebung der NMS-Sanierung.

Von Michaela Grabner. Erstellt am 11. Juni 2020 (04:47)

Das Warten auf die Sanierung der Neuen Mittelschule Oberpullendorf nimmt für die Betroffenen auch heuer kein Ende. Bereits im Dezember 2014 war ein Brief des Direktors Thema im Gemeinderat gewesen, in dem dieser Mängel betreffend Brandschutz, Sanitäranlagen, Dach, Fassade, Turnsaal etc. aufgelistet hatte.

Die Gemeindeverantwortlichen haben in dem Zusammenhang sehr wohl Hausaufgaben gemacht, wie zum Beispiel die Gegenüberstellung von Sanierung und Neubau oder der Prozess zur Budgetkonsolidierung inklusive dem Beschluss konkreter Maßnahmen, um die Finanzierung des Projekts sicherzustellen. Nachdem die Kosten aber nach der ersten Ausschreibung weit höher waren als die Schätzung, wurde zunächst der Rotstift angesetzt und dann eine Neuausschreibung gemacht. Einziges Ergebnis war die Verschiebung des Projekts auf 2020, da sich an den Kosten nicht viel änderte.

Rund zwei Millionen Euro mehr als ursprünglich geschätzt wären notwendig und das bei coronabedingten Einnahmen-Einbußen – eine Rechnung, deren Ergebnis zum Leidwesen aller eine neuerliche Verschiebung des Baustarts gewesen ist.