Es scheint ein Licht am Ende des Tunnels. Über die geplanten Maßnahmen gegen Bahnlärm in Deutschkreutz.

Von Michaela Grabner. Erstellt am 11. Dezember 2019 (03:19)

Von einer stillen Nacht träumen die Bahnanrainer in Deutschkreutz seit mehr als einem Jahrzehnt. Schon im Jahr 2005 gab es Bestrebungen, den Lärm, den die Klimaanlagen der im Bahnhofsbereich abgestellten Züge zum Heizen und Kühlen der Waggons verursachen, abzustellen. Damals verwies man darauf, dass aufgrund der geplanten Elektrifizierung nach Horitschon das Problem gelöst wäre, weil man die Züge dann an einem anderen Platz hätte klimatisieren können.

Die Elektrifizierungspläne sind bekanntlich längst Geschichte, doch eine Lösung für das Bahnlärm-Problem scheint in nächster Zukunft möglich. Denn wie auf einer Pendlerversammlung bekannt gegeben wurde, soll bereits nächstes Jahr die Software für die Klimatisierung und Heizung der Züge adaptiert und auf leisere Aggregate umgestellt werden. Und auch eine zweite Quelle für Lärmentwicklung am Bahnhof soll bald Geschichte sein.

Der Holz- und Zuckerrübenverladeplatz soll aus der Ortschaft hinaus verlegt werden. Für die lärmgeplagten Bahnanrainer in Deutschkreutz scheint es nun tatsächlich ein Licht am Ende des Tunnels zu geben.