Fehler wurden früher gemacht. Didi Heger über die logische Entlassung des Horitschon-Trainers.

Von Dietmar Heger. Erstellt am 06. September 2017 (10:17)

Und wieder einmal traf es das schwächste Glied in der Fußballkette. Nach vier Niederlagen in den ersten fünf Spielen musste Horitschon-Trainer Christoph Mandl (erwartungsgemäß) gehen. So ist eben das Geschäft. Vor etwas weniger als einem Jahr wurde der Oberrabnitzer dank 34 Punkten im Herbst 2016 noch gefeiert.

Aber vielleicht wurde ihm genau dieser Erfolg zum Verhängnis. Denn die Mannschaft konnte die überdurchschnittliche gute Hinrunde der Saison 2016/17 im Frühjahr nicht bestätigten und kam auch in dieser Saison noch nicht in die Gänge. Vielleicht wurde damals die Erwartungshaltung auch einfach zu hoch angesetzt.

Mit Sicherheit trägt Mandl aber nicht alleine die Schuld an der Misere. Denn dass seine Trainingsmethoden funktionieren können, bewies die besagte Herbstrunde. Doch zu einer erfolgreichen Saison gehört noch ein zweiter – sehr wesentlicher – Faktor, nämlich die Qualität des Teams.

Und da wurde es in der abgelaufenen Transferperiode verabsäumt, die Abgänge der arrivierten Spieler, wie Christian Hruby und Markus Rühmkorf, adäquat zu ersetzen. Warum das passierte, wissen natürlich nur die Vereinsverantwortlichen. Daher müssen auch sie sich jetzt an der eigenen Nase nehmen, um das Schiff wieder flott zu machen. Denn trotz neuem Trainer – die Qualitäts-Probleme bleiben.