Frischer „Wind“ in Gemeindekassen. Michaela Grabner über ein geplantes Windpark-Projekt.

Von Michaela Grabner. Erstellt am 28. März 2018 (10:34)

Angesichts der Tatsache, dass im Land gerade ein Prozess zur Festlegung von Eignungszonen für Windenergie läuft, ist das Thema auch im Bezirk wieder im Aufwind. Bislang stehen nur in Deutschkreutz und Nikitsch Windräder. Es gibt aber nun Interessenten für ein gemeindeübergreifendes Projekt zwischen Draßmarkt, Piringsdorf, Steinberg-Dörfl und Unterrabnitz-Schwendgraben.

Die Umsetzung wird erst in sechs bis acht Jahren spruchreif, doch bedarf ein solches Projekt einer jahrelangen Vorbereitung. Grundsätzlich gehören Windräder zu den saubersten und günstigsten „Kraftwerken“, trotzdem stößt deren Errichtung immer wieder auf Gegenwind. Natürlich bedeuten Windräder schon angesichts ihrer beträchtlichen Höhe immer einen Eingriff in das Landschaftsbild, denn sie lassen sich eben nicht einfach so verstecken.

Durchaus sehen lassen können sich hingegen die zu erwartenden Einnahmen, die die Gemeinden von den Betreibern als jährlichen Beitrag für die Windräder bekommen. In Zeiten, in denen immer mehr Gasthäuser schließen, Kaufhäuser zusperren und somit auch weniger Kommunalsteuern in die Gemeindekassen fließen, wären dies umso wichtigere Einnahmen.