Für Touristiker gibt‘s kein gemachtes Bett. Michaela Grabner über erfreuliche Hotelprojekte und notwendige weitere Schritte.

Von Michaela Grabner. Erstellt am 13. Dezember 2017 (09:36)

Es tut sich etwas im mittelburgenländischen Tourismus. Nach dem Spatenstich zur Erweiterung des Jugend- und Familiengästehauses in Neutal vor drei Wochen samt Bau einer Vinothek und Veranstaltungshalle (Eventarium) und kolportierten Plänen zum Bau zusätzlicher Zimmer im Thermenhotel Sonnenpark in Lutzmannsburg, macht nun Esterházy mit einem Hotelprojekt im Mittelburgenland von sich hören.

Im Schloss Lackenbach – genauer gesagt im ehemaligen Forsthaus im Schlosspark – werden Gästezimmer entstehen. Je differenzierter das Angebot an Unterkünften ist, umso mehr Zielgruppen können als potenzielle Übernachtungsgäste angesprochen werden.

Im vergangenen Jahr ist es gelungen, in der Region erstmals seit dem Jahr 2008 wieder über 300.000 Nächtigungen zu lukrieren. Die Schaffung neuer Gästezimmer ist ein wichtiger Schritt dafür, dass diese erfolgreiche Entwicklung weitergeführt wird.

Der nächste ist es, die neuen Angebote und die Region in ihrer Gesamtheit entsprechen zu vermarkten und so Touristen darauf aufmerksam zu machen. Die Touristiker selbst können sich nämlich leider nicht auf den neuen Betten ausruhen.