Gas geben für Transit-Bremse. Über das seit Jahren geforderte Lkw-Fahrverbot an der B62.

Von Michaela Grabner. Erstellt am 07. August 2019 (03:47)

Die Forderung nach einem Fahrverbot für Lkw über 7,5 Tonnen an der B62, die nun von Gemeindevertretern aus Deutschkreutz, Horitschon und Lackendorf erhoben wird, ist keine neue.

Schon im Frühjahr 2015 hatte die ÖVP der Gemeinden Horitschon, Lackendorf und Deutschkreutz aufgrund der Klagen vieler Anrainer über den stetig wachsenden Transitverkehr ein solches von der Grenze bei Deutschkreutz bis zur S 31 in Weppersdorf gefordert, sobald die B 61 a fertiggebaut ist. Auch ein Antrag war damals von der ÖVP Horitschon im Gemeinderat eingebracht worden, der ohne Konsequenzen blieb. 2017 folgte ein weiterer Antrag auf ein Lkw-Fahrverbot seitens der ÖVP Horitschon im Gemeinderat und auch die ÖVP und Parteifrei Lackendorf sprang auf diesen Zug auf.

Im Herbst 2018 wurden vom Land Verkehrsanalysen durchgeführt, die Möglichkeiten zur Entlastung des Straßennetzes vom Lkw-Durchzugsverkehr erhoben. Für Deutschkreutz hat diese damals ergeben, dass in etwa 42 Prozent der Lkw-Fahrten durch ein entsprechendes Fahrverbot auf andere Grenzübergänge verlagert werden könnten.

Dieses lässt bis dato auf sich warten, während die Lkw zum Leidwesen vieler Anrainer weiterfahren. Um hier neue Bewegung reinzubringen, ist es nicht schlecht, wenn die örtliche Politik versucht, ein bisschen aufs Gaspedal zu drücken.