Geburtshilfe für Geburtenstation neu

Über eine Chance zum Erhalt der Geburtenstation im Spital.

Erstellt am 09. September 2021 | 02:06

Die Geburtenstation am Krankenhaus Oberpullendorf könnte nun doch langfristig erhalten bleiben. Wie Landeshauptmann Hans Peter Doskozil im BVZ-Sommergespräch (Seite 6/7) verriet, gab es eine Diskussionsrunde mit den Betroffenen. Der Landeschef will diesen eine Chance geben, die Geburtenstation neu aufzustellen und über eine gewisse Periode mit mehr Eigenverantwortung zu wirtschaften.

Es sollen Ziele und Zahlen definiert werden, in deren Rahmen neue Ideen und Möglichkeiten eröffnet und eine Steigerung im wirtschaftlichen Bereich ermöglicht wird. Bestenfalls solle man am Ende des Tages guten Gewissens sagen können, dass auf der einen Seite die Fallzahlen den medizinischen Erhalt der Station rechtfertigen und auf der anderen Seite dieser auch wirtschaftlich vertretbar ist. Laut Doskozil soll, wenn die Mitarbeiter am Ende der vereinbarten Periode die getroffenen Ziele erfüllen – die natürlich realistisch sein müssten – die Geburtenstation bleiben.

Dass es im Spital Oberpullendorf viel Expertise in Sachen Geburtshilfe gibt, beweist der gute Ruf der Abteilung. Nun ist diese Geburtshilfe für die „Geburtenstation neu“ gefragt.