Gelebte Kultur des Erinnerns

Erstellt am 28. April 2022 | 04:53
Lesezeit: 2 Min
über die Sanierung und Öffnung der Synagoge in Kobersdorf.

Nach Abschluss einer umfassenden Sanierung wurde die Synagoge in Kobersdorf zu Beginn dieser Woche eröffnet. Entstanden ist dank eines neu errichteten Gebäudes, durch das die Synagoge nun betreten wird und das die nötige Infrastruktur beherbergt, eine moderne Veranstaltungsstätte, die sich aber stark am Original aus dem Jahr 1860 orientiert.

Das Haus soll als Kultur-, Wissenschafts- und Bildungszentrum mit einem Schwerpunkt auf jüdischer Kultur und Geschichte zum besseren Verständnis des Judentums und im Kampf gegen Antisemitismus beitragen und künftig Raum für Vorträge, Konzerte und Symposien bieten. 3,5 Millionen Euro wurden in die Hand genommen, um aus dem früheren Bethaus in Kobersdorf diese Veranstaltungsstätte zu machen. Diese Investitionssumme zeigt, dass Erinnerungskultur für das Land mehr als nur ein Schlagwort ist.