Geteilte Ressourcen, voller Nutzen. Über ein Projekt zur digitalen Vernetzung von Vereinen und Gemeinden.

Von Michaela Grabner. Erstellt am 08. Mai 2019 (04:11)

Zum Austausch von Ressourcen zwischen Vereinen möchte die Gemeinde Lockenhaus mit zwei Partnergemeinden eine Online-Plattform aufbauen – zunächst innerhalb der Gemeinde und dann auch interkommunal. Grundgedanke ist, dass vorhandene Ressourcen besser genutzt werden. Man denke zum Beispiel daran, dass ein Verein ein kleines Zelt besitzt, das er an genau drei Tagen im Jahr für sein Vereinsfest braucht und das das restliche Jahr über in einem Lager liegt.

Künftig soll sich ein anderer Verein solche Ausstattung von diesem ausborgen können. Das Ganze soll quasi eine Art Tauschbörse in der Gemeinde und sogar über Gemeindegrenzen hinweg werden. Wobei man sich nicht nur Gegenstände, sondern auch Räumlichkeiten oder Leistungen kultureller Art – in einer Gemeinde braucht man beispielsweise muskalische Begleitung, die andere hat eine Band oder Kapelle – „ausleihen“ können soll. Klingt einfach (und) gut.

Die Umsetzung wird aber wohl nicht ganz so einfach sein, da bedarf es schon einiges an Hirnschmalz, um ein ausgeklügeltes aber dennoch simples „Verleihsystem“ zu entwickeln, so dass unterm Strich alle Seiten profitieren und zufrieden sind. Denn dann werden Ressourcen tatsächlich geteilt und somit voll genutzt werden.