Hauptsache gut ankommen. Michaela Grabner über das Überholverbot auf der S31.

Von Michaela Grabner. Erstellt am 03. Januar 2018 (05:33)

Der Ruf aus der Region nach einem Überholverbot auf der Burgenlandschnellstraße S31 im Bereich des zweispurigen Abschnitts zwischen Ausfahrt Oberpullendorf Nord und Oberpullendorf Süd wurde erhört. Die Behörden und die ASFINAG (Autobahnen- und Schnellstraßen Finanzierungs AG) als zuständiger Straßenerhalter haben grünes Licht gegeben und wollen gemeinsam für mehr Verkehrssicherheit sorgen.

Natürlich gibt es wie bei allem im Leben so auch hier kritische Stimmen, die meinen ein solches Überholverbot wäre gar nicht notwendig, weil die Sicht im betroffenen Streckenabschnitt so gut sei, dass man, wenn „man g’scheit Autofahren kann“, problemlos überholen könne.

Gerade wenn man es eilig hat, hat sicher jeder Autofahrer schon mal einen „Schleicher“ vor sich gehab, über den er sich geärgert hat. Aber ob man auf seiner Fahrt in einem Streckenabschnitt von gerade einmal ein paar hundert Metern zwei oder drei Autos überholen kann oder nicht, wird einem mit Sicherheit auch nicht schneller an sein Ziel bringen. Denn schlussendlich zählt nicht, ob man eine Minute früher oder später, sondern nur, dass man gut ankommt.