Helfen kann man nie zu früh üben. Michaela Grabner über Red Cross Kids und „kleine Helfer“.

Von Michaela Grabner. Erstellt am 18. Januar 2017 (09:35)

Zu 99 Prozent passiert nichts. Ein Erste Hilfe-Kurs lohnt sich zu 100 Prozent. Mit diesem Slogan macht das Rote Kreuz darauf aufmerksam, dass es im Ausnahmefall mehr als nur wichtig ist, bereit zu sein und lädt ein, Erste Hilfe-Kenntnisse zu erlangen oder aufzufrischen – sei es durch einen Kurs in der Nähe des Wohnorts oder einen E-Mail-Crashkurs (http://w3.erstehilfe.at/).

Spielerisch über Erste Hilfe-Maßnahmen werden auch die Red Cross Kids der Volksschule Oberpullendorf informiert. 34 Kinder sind heuer in der Gruppe des Roten Kreuzes, die seit einigen Jahren im Zuge der Nachmittagsbetreuung an der Volksschule Oberpullendorf angeboten wird. Sie lernen unter anderem, wie sie sich bei kleinen Verletzungen selbst helfen können bzw. wo und wie sie im Notfall Hilfe rufen können.

Laut Experten ist Erste Hilfe kinderleicht, weil man dabei nichts falsch machen kann, außer wenn man gar nicht hilft. Es wird nicht gleich überall möglich sein, Kindergruppen wie die an der Volksschule Oberpullendorf zu installieren, aber es lohnt sich sicher, die zu diesem Thema entwickelten Programme für Kindergärten und Schulen sowie Erste HilfeKurse für Schüler zu nutzen. Denn helfen kann man nie zu früh üben.