Ideen durch Vielfalt (weiter)entwickeln

Michaela Grabner über einen „guten Mix“ für die Kommunen.

Michaela Grabner
Michaela Grabner Erstellt am 26. April 2017 | 10:16
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Im vergangenen Jahrzehnt hat es unter den 28 Bürgermeistern des Bezirks nur ein weibliches Gemeindeoberhaupt gegeben. Seit im Jänner 2007 Rudolf Geißler Anneliese Schmucker (ÖVP) in Oberpullendorf als Stadtchef ablöste, war Klaudia Friedl (SPÖ) aus Steinberg-Dörfl die einzige Bürgermeisterin des Bezirks. Im Vorfeld der Gemeinderatswahl hat sie nun eine „schwarze“ Kollegin bekommen.

Angelika Mileder wurde bei der Gemeinderatssitzung vergangenen Freitag mehrheitlich zur Nachfolgerin von Anton Blazovich gewählt. So wie Angelika Mileder, eine dreifache berufstätige Mutter, zeigen immer mehr Frauen Bereitschaft, sich neben Kindern und Job auch noch in die Gestaltung ihres Lebensumfelds aktiv einzubringen. Dies passiert oft in Vereinen, aber auch immer öfter in der Kommunalpolitik.

Da Frauen in ihrem Alltag oft mit anderen Herausforderungen als Männer konfrontiert sind, kommen auf diese Weise neue Blickwinkel in die Kommunen. Es geht dabei nicht darum, ob Männer oder Frauen die besseren Ideen haben, sondern darum, dass durch eine größere Vielfalt an Perspektiven gemeinsam das Beste aus einzelnen Ideen gemacht wird.