In der Mitte gibt es Luft nach oben. Michaela Grabner über den Status Quo in der Mitte.

Von Michaela Grabner. Erstellt am 05. September 2018 (04:00)

Das Mittelburgenland ist anscheinend auch statistisch gesehen die Mitte des Burgenlandes. Die Erhebung „Burgenland in Zahlen“ der Arbeiterkammer zeigt beim Vergleich der Bezirke, dass das Mittelburgenland bei sämtlichen Vergleichszahlen für 2017 im Mittelfeld liegt.

Zwei Zahlen sind allerdings besonders positiv herauszustreichen. Zum einen sind dies die Preise fürs Wohnen. Hier liegt der Bezirk Oberpullendorf deutlich unter dem Wert des Nachbarbezirks Mattersburg und sogar noch unter dem des Nachbarbezirks Oberwart. Nur in Güssing und Jennersdorf wohnt man noch günstiger als im Mittelburgenland. Zum anderen verdient man im Bezirk gut. Denn dank der im Bezirk ausbezahlten Durchschnittslöhne liegt das Mittelburgenland im Bezirksvergleich an dritter Stelle.

Beim Durchschnittseinkommen der Wohnbevölkerung allerdings, das in vielen Fällen außerhalb des Bezirks verdient wird, liegt man burgenlandweit nur an fünfter Stelle der Bezirke. In der Mitte zu liegen bedeutet also zwar zumindest so gut wie der Durchschnitt zu sein, aber das Mittelfeld bedingt andererseits doch, dass es noch einiges an Luft nach oben gibt.