Innovative Idee für den Nofall. Kim Roznyak über das „First Responder“-Projekt des Roten Kreuzes.

Von Kim Roznyak. Erstellt am 28. Juni 2018 (05:00)

Als 2009 das Projekt „First Responder“ gestartet wurde, wusste im Bezirk keiner so wirklich, was darunter zu verstehen ist. Fast zehn Jahre später kann man sagen, dass eine Erfolgsgeschichte daraus geworden ist. Die Zahl der First Responder konnte im Bezirk von rund 15 auf die ansehnliche Zahl von 52 First Respondern gesteigert werden. Möglich wurde dies durch die finanzielle Unterstützung von Firmen, Privatpersonen, diversen Veranstaltungen und durch den Verkauf des „red cross wine first edition“.

Vor Kurzem wurde die Oberpullendorfer Rot Kreuz-Bezirksstelle für das flächendeckende „First Responder“-Projekt mit dem DDr. Lauda-Preis ausgezeichnet. Jährlich wird dieser Preis an Personen oder Rot Kreuz-Dienststellen vergeben, die sich durch hervorragende Leistungen im Rahmen der Rot Kreuz-Arbeit besonders ausgezeichnet haben. Damit ist man die erste Bezirksstelle im Burgenland, der diese Ehre zuteil wurde.

Diese qualifizierten Ersthelfer, die oft noch vor den Einsatzkräften vor Ort sind, sind ein nicht wegzudenkender Teil des Roten Kreuzes und auch für die Bevölkerung im Notfall unentbehrlich. Der Bezirk ist in vielen Bereich Vorreiter, und auch das Rote Kreuz aus dem Bezirk ist mit neuen innovativen Ideen, wie den „First Respondern“, vorne mit dabei.