Kandidat um den Aufstieg weniger?. Über den starken Aderlass des SC Unterfrauenhaid.

Von Alfred Wagentristl. Erstellt am 18. Dezember 2019 (01:19)

In den vergangenen drei Jahren schrammte Unterfrauenhaid dreimal als Dritter knapp am Aufstiegsplatz der 2. Klasse Mitte vorbei. Der SCU war im vergangenen Jahr am Ende so etwas wie der „Aufsteiger der Herzen“. Viele Fußballfans würden der gut arbeitenden Truppe von Trainer Wolfgang Weber den Gang nach oben mittlerweile gönnen. Doch so wie sich die Dinge nun entwickeln, werden Michael Kautz und Kollegen, die sich als Viertplatzierte mitten im Aufstiegskampf befinden, diesmal nicht den nötigen langen Atem haben, um ein ernsthafter Konkurrent für Wiesen, Tschurndorf, Unterpullendorf und Mannersdorf zu bleiben. Nach dem Karriereende von Tormann Fabian Hoffmann und dem Abgang von Edeltechniker Dejan Marijanovic, hat nun auch Defensivmann Markus Mörk angekündigt, den Verein wechseln zu wollen. Dieser Aderlass könnte zu viel sein.

Wenn Trainer Weber sowie seine Funktionäre in der anstehenden Transferzeit nicht ein goldenes Händchen beweisen, wird die Konkurrenz die Gunst der Stunde nutzen wollen. Dann könnten sich gar vermeintlich Geschlagene noch auf die Überholspur manövrieren. Beispiel SV Antau (sieben Punkte Rückstand auf Platz zwei), der mit großen Ambitionen in die Saison ging und nun trotz mäßiger Hinrunde doch noch aktiv in Richtung Aufstieg schielen könnte.