Kein Osterfriede am Hauptplatz. Über die Vandalenakte im Oberpullendorfer Osterland.

Von Kim Roznyak. Erstellt am 17. April 2019 (03:50)

Das Osterfest steht vor der Tür und der Oberpullendorfer Hauptplatz verwandelt sich Jahr für Jahr in ein farbenprächtiges Osterland. Das Team aus freiwilligen Helfern rund um Stadtmarketing-Obfrau Mary Bauer verlegte tagelang Rollrasen, pflanzte Blumen und schmückte den sonst etwas kahlen Hauptplatz mit österlichen Dekorationen.

Kaum waren die Arbeiten vollendet, kam es auch heuer wieder zu Vandalismus im Osterland. Ein junger Mann riss vier der sechs 1,60 Meter großen XXL-Ostereier aus ihrer Verankerung und schmiss sie um. Außerdem verschwand ein 70 Zentimeter großes Ei. Der Täter konnte relativ rasch und durch Mithilfe der Bevölkerung ausfindig gemacht werden. Beim Verhör zeigte er sich geständig und gab an, dass er den entstandenen Schaden bezahlen werde. Doch der materielle Schaden selbst ist nicht der schlimmste, wenn es um die wiederholten Vandalenakte im Osterland geht.

Der größere Schaden ist, dass die Arbeit der Freiwilligen teilweise zerstört wurde und das bei allen die durchs Osterland spazieren, vor allem den Kindern, die Vorfreude auf das Osterfest einen Dämpfer erhielt.