Kein Titelkandidat aber Verfolger. Didi Heger über die Rolle der Mittelburgenländer in der Burgenlandliga.

Von Dietmar Heger. Erstellt am 08. August 2018 (09:54)

Die drei Burgenlandliga-Vertreter aus dem Mittelburgenland fanden bei der Umfrage unter den Trainern der höchsten burgenländischen Spielklasse kaum Berücksichtigung unter den Top-Drei Teams der Liga. Die Coaches sehen Siegendorf, Draßburg und Eltendorf als heißeste Meisteraktien. Kann man durchaus so sehen. Immerhin verfügen alle drei Teams über starke Kader, die schon in der vergangenen Saison um den Platz hinter Meister SVM Amateure ritterten.

Und würde man die Umfrage erweitern und nach den Herausforderern des Top-Trios fragen, würden vor allem die Ritzinger aber auch die Horitschoner mit Sicherheit das ein oder andere Mal genannt werden. Ritzing verfügt über einen breiten Kader, gespickt mit etlichen ehemaligen Profi-Spielern. Die Frage wird sein, wie lange die Furtner-Truppe braucht, um zusammenzufinden. Horitschon absolvierte ein bärenstarkes Frühjahr und konnte seine Elf gut verstärken. Auch die Bleyer-Truppe hat das Zeug sich im vorderen Drittel zu etablieren.

Nicht ganz so weit vorne ist der FC Deutschkreutz zu erwarten, da der Verein auch weiterhin seinen Kreis der routinierten Spieler enger halten möchte, um eigenen Talenten den Weg nicht vollends zu verbauen. Aber auch die Fennes-Elf wird heuer eine stressfreie Saison absolvieren. Eigentlich schöne Aussichten für den Bezirk.