Krankenhaus: Klein, aber oho. Michaela Grabner über Spitzenleistungen im Spital.

Von Michaela Grabner. Erstellt am 20. Dezember 2017 (10:12)

Das Krankenhaus Oberpullendorf ist mit über 400 Mitarbeitern einer der größten Arbeitgeber der Region, im Vergleich zu anderen Spitälern in Österreich aber sicher eines der kleineren Häuser. Dennoch sind die Gerüchte der vergangenen Jahre, dass es zu einer Schließung des Standorts kommen könnte, weitgehend verstummt.

Grund dafür sind einerseits die Investitionen der vergangenen Jahre. Allein 2017 wurden 1,5 Millionen Euro in drei Projekte im Spital gesteckt, um die medizinische Qualität zu verbessern und Schwerpunkte wie die Augentagesklinik und das Kinderwunschzentrum auszubauen. Diese wiederum haben auch zum Verstummen der Schließungsgerüchte und vor allem zum positiven Ruf des Hauses beigetragen.

Mit Schwangerschaftsraten zwischen 35 und 40 Prozent hat man beispielsweise im Kinderwunschzentrum Erfolgsquoten, die auch im internationalen Vergleich exzellente Werte darstellen. Was ein kleines Krankenhaus wie das Oberpullendorfer nicht kann, ist Spezialisten aller medizinischen Disziplinen vorzuhalten. Was es kann, ist eine spitzenmedizinische Grundversorgung leisten und darüber hinaus mit Fachschwerpunkten zeigen, dass man zwar klein, aber oho ist.