Man kann sich nur selbst schlagen

Josef Hauser über das bärenstarke Finish des Herbstmeisters aus Unterfrauenhaid.

Josef  Hauser
Josef Hauser Erstellt am 08. November 2017 | 12:42
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In den letzten zehn Runden der Hinrunde konnte der SC Unterfrauenhaid die vollen dreißig Punkte einfahren und sich mit dieser mustergültigen Serie am Ende doch souverän die Winterkrone sichern. Beachtlich hierbei ist, dass man in den letzten drei Partien 20 Tore schoss und kein einziges Gegentor kassierte.

Mit 37 Punkten konnte die Elf von Wolfgang Weber den eigenen Rekord von 2013/14, was Punkte in der Herbstsaison betrifft, einstellen. Damals verbuchte man 34 Zähler. Keine Mannschaft, die in einer Fünfzehner-Liga antrat, konnte in den vergangenen Jahren mehr Punkte als der SC Unterfrauenhaid holen. Mit dieser tadellosen Leistung hinterließ das Team auch bei den Konkurrenten einen bleibenden Eindruck und eigentlich kann man sich in der Rückrunde nur selbst schlagen.

Ein weiteres Argument für einen Aufstieg in die 1. Klasse Mitte: Wenn der SCU Herbstmeister wurde (wie zuletzt 2013/14) dann bedeutete das am Ende der Saison auch den Meistertitel. Mit eventuellen Neuzugängen in der Wintertransferzeit könnte man den Kader auch noch „stabiler“ formen und sichergehen, dass es nach der verpatzten vergangenen Saison diesmal mit dem Aufstieg klappen wird. Fazit: Die Arbeit von Erfolgcoach Wolfgang Weber scheint in dieser Saison endlich Früchte zu tragen.